Was ist systemische Aufstellungsarbeit?

Astrosystemische Aufstellungen basieren auf den Systemischen Strukturaufstellungen (SySt®), wie sie von Insa Sparrer und Mathias Varga von Kibéd entwickelt wurden. Sie kennzeichnen sich im Wesentliche durch …

… ein lösungsfokussiertes Vorgehen: es wird größerer Wert auf das Entwickeln von Lösungen gelegt als auf das Aufdecken von Problemen.

… einen weitgehenden Verzicht auf Zuschreibung von Bedeutungen, insbesondere seitens des Aufstellungsleiters: dem Klienten wird die größte Deutungskompetenz für sein Problem und sich aus der Aufstellung ergebende mögliche Lösungen zugewiesen – die Prozesse der Aufstellung können ihm dabei helfen, diese Kompetenz wieder zu entdecken.

… ein Zulassen von Mehrdeutigkeit dessen, was sich während der Aufstellung zeigt: ob Symbole, Interventionen, Rituale, Personen – es wird keine mögliche Verwirklichungsebene von vornherein ausgeschlossen oder favorisiert (z.B. Familie) und dem Klienten die Auswahl überlassen.

… so genannte repräsentierende Wahrnehmung: dabei werden RepräsentantInnen von KlientInnen aufgestellt. Diese erfahren spontan Körper- und Fremdwahrnehmungen, die in Übereinstimmung mit den Strukturen und Tendenzen des dargestellten Systems stehen. Repräsentierende Wahrnehmung wird die Fähigkeit des Menschen genannt, in einem Aufstellungsbild die Qualität der Stellung und der Beziehung der dargestellten Systemelemente zueinander durch spontane Veränderung der Körperwahrnehmung abzubilden.


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